NEUIGKEITEN

Neuigkeiten aus dem Pielachtal - Dirndltal

Wochenend und Notdienste im Pielachtal


Wir haben für Sie eine Liste der dienstmachenden praktischen Ärzte im Pielachtal zusammengestellt.


Ärztenotdienst Wochenenddienst Pielachtal

Diese beinhaltet alle Notddienste bzw. Wochenenddienste für die Gemeinden:

Ober-Grafendorf, Weinburg, Hofstetten - Grünau, Rabenstein an der Pielach, Kirchberg an der Pielach, Loich, Schwarzenbach an der Pielach und Frankenfels.


Sie können diese Liste auch hier gerne als .pdf Datei downloaden:

aerztenotdienstbis270621
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35 Tage zwischen Wienerwald und Enns


Hofrat Gerold Keusch, Leiter der Online Medien, des Magazin "Truppendienst" des Österreichischen Bundesheeres, Mitglied unserer "Interessensgemeinschaft Historisches Mostviertel", hat nun sein neues Werk - erschienen als TRUPPENDIENST Taschenbuch - veröffentlicht.



Auf 328 Seiten, mit zahlreichen Illustrationen, Fotos und Kartenmaterial, erhält man einen genauen Überblick über die Zusammenstellung der Truppenverbände, Front- bzw. Hauptkampflinien und der letzten Kämpfe und Gefechte. Aber auch die Luftangriffe, Endphasenverbrechen hinter der letzten Hauptkampflinie und vieles mehr, findet man darin.


Zusätzlich erhält man auch eine Karte in der die letzten Hauptkampflinien etc. verzeichnet sind. Als besonderes "Gustostückerl" sind in dieser auch "Exkursionspunkte" entlang der letzten Hauptkampflinie, mit genauer Beschreibung, abgebildet. Das Buch passt -wie die Karte- in jede Hosentasche. Wer es großformatiger für "zu Hause" haben möchte, dem empfehlen wir die Onlineartikelserie des "Truppendienst". Die Online-Artikelserie wird regelmäßig erweitert und umfasst die folgenden Beiträge:


Die letzten Gefechte - Teil 1

Die letzten Gefechte - Teil 2

Die letzten Gefechte - Teil 3

Die Umarmung der Sieger

Der letzte Bombenangriff

Vergessene Opfer

Bombenkrieg im Alpenvorland - Teil 1

Bombenkrieg im Alpenvorland - Teil 2

Reste der Voralpenstellung

Das Treffen der Generäle

Besatzungszeit und Russengräber


Als Ergänzung zu dieser Serie erschien 2020 die Artikelserie "Die letzte Hauptkampflinie". Diese thematisiert die letzten Kriegswochen zwischen Krems und Lilienfeld, wo die Ostfront etwa drei Wochen zum Stillstand kam und umfasst die folgenden Beiträge:


Die letzten Hauptkampflinie (Dachartikel der Serie)

Marsch an die Traisenlinie

Die Front bei St. Pölten

Kampf um den Kremser Brückenkopf

Vorstoß entlang der Traisen


Zu finden hier: -Link bitte klicken-


HR Gerold Keusch, ist auch ein ganz wertvolles Mitglied unserer "Interessensgemeinschaft historisches Mostviertel". Nach "Corona" sind auch Lesungen und Exkursionen geplant.


Details zum Taschenbuch

Bundesministerin für Landesverteidigung (Herausgeberin)

1. Auflage, AMEDIA GmbH, Wien 2021

328 Seiten, Deutsch

zahlreiche Fotos, Karten, Grafiken, Abbildungen und Kartenbeilage

ISBN 978-3-200-07261-9

VersNr. 7610-85369-0920

13,90 Euro

Buch bestellen im Webshop: -Link bitte klicken-





Fotos zeigen Ausschnitte aus dem neuen Taschenbuch (c) Truppendienst - Gerold Keusch

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Aktualisiert: Feb 28

Die Pielach ist eine der saubersten Flüsse Europas



Der Name "Pielach" stammt aus dem Altslawischen, und zwar bedeutet "bela" soviel wie die "Weiße".


Die Pielach hat von allen Flüssen im niederösterreichischen Alpenvorland noch den höchsten Anteil an weitgehend naturnahen Fluss- und Uferstrukturen.

Sie liegt mit dem gesamten Verlauf im Natura 2000 Gebiet "Niederösterreichische Alpenvorlandflüsse".


Die Pielach entspringt im Gemeindegebiet von Schwarzenbach am Hennesteck in der nördlichen Randzone der niederösterreichisch - steirischen Kalkalpen. Vom Pielach Ursprung bis zur Mündung in die Donau nahe der Stadt Melk legt sie etwa 67,5 km zurück. Ihr Einzugsgebiet ist etwa 950 km2 groß und wird von jenen der Melk, Mank, Erlauf, Türnitz und Traisen begrenzt.


Der Oberlauf ist tief in dolomitisches Gestein eingeschnitten. In der stark zerklüfteten Geländeoberfläche finden sich Höhlen, Schluchten und auf einem kurzen Stück eine Flussversinkung. Im Oberlauf sind der Nattersbach und Schwarzenbach die wichtigsten Zubringer.


Ungefähr ab Dobersnigg beginnt der Pielach-Mittellauf, der bis Obergrafendorf reicht.


Die Pielach weist in Ihrem gesamten Verlauf noch einen relativ naturnahen Charakter auf und im Unterlauf kann sie teilweise frei mäandrieren. Ihr gut strukturiertes Flussbett und weitgehend naturbelassene Ufer erhöhen nicht nur die Selbstreinigungskraft des Wassers sondern ermöglichen auch eine große Artenvielfalt. Viele Pflanzen- und Tierarten sind direkt oder indirekt auf das intakte Ökosystem Fluss angewiesen. So ist es eine hohe Auszeichnung für das Pielachtal, dass dieser gute Zustand unseres Flusstales mit all seinen Lebensgemeinschaften auch auf europäischer Ebene Anerkennung gefunden hat und in das Natura 2000 Gebiet „NÖ Alpenvorlandflüsse“ (AT 1219000) aufgenommen wurde. Das Pielachtal ist auch als „Important Bird Area (IBA)“ ausgewiesen, im Unterlauf ist die Pielach eines der am dichtesten besiedelten Brutgewässer des Eisvogels (Alcedo atthis) in Österreich. In Verbindung mit den angrenzenden Hangwäldern bieten sich auch Brutmöglichkeiten für den heimlichen Schwarzstorch (Ciconia nigra), der auf große, ungestörte Waldgebiete mit integrierten Bachläufen angewiesen ist.


Der Fischreichtum der Pielach ist weithin bekannt. Von der Donau wandern im Frühjahr typische Flussfische wie Nasen und Barben zum Ablaichen die Pielach aufwärts. Auch für das Vorkommen des Huchen, eines seltenen und in Fachkreisen berühmten Fisches ist die Pielach weithin bekannt.


Im Jahre 1751 erwarb Freiherr Grechtler u.a. die Herrschaft Kirchberg, zehn Jahre später das Recht zur Holzschwemme auf der Pielach. 12.000 bis 20.000 Klafter Holz (1873) wurden jährlich auf diese Weise aus dem Soistal, aus Schwarzenbach und Frankenfels über den Fangrechen in Melk, nach Wien befördert. Die Bevölkerung fand Arbeit im Holzschlag, in den Mahl- und Sägemühlen, Hammerwerken, Papierfabriken, Webereien, Hölzköhlereien, und bei der Holztrift. Daneben gab es bereits seit dem Hochmittelalter Schmieden. In mehreren Hammerschmieden wurden Werkzeug und Geräte hergestellt. So wurde bereits 1709 der „Pichlhammer“ in der Sois genannt. Im 19. Jahrhundert erzeugte man dort unter dem Besitzer Carl Pirko Gewehrläufe.


Tipps:


Radeln zwischen Fluss und Bahntrasse: Auf den 57 km von Melk bis zum Endpunkt nach Loich/Dobersnigg sind nur wenige Höhenmeter zu bewältigen. Zudem werden Urlauber und Einheimische auf ihrer Fahrt von der Pielach und ab Ober-Grafendorf von der Mariazellerbahn begleitet. Ausgehend vom Stift Melk führen die ersten 2 km parallel zum Donauradweg, dann auf verkehrsarmen Nebenstraßen, durch Felder und Wiesen durchs mehr oder weniger ebene Land.Leicht ansteigend geht es weiter nach Ober-Grafendorf und über Hofstetten-Grünau nach Rabenstein an der Pielach. Ab hier führt der Weg etwas bergauf nach Kirchberg an der Pielach und schließlich zum Endpunkt nach Dobersnigg in der Gemeinde Loich. Mehr Informationen, Radkarten etc. erhalten Sie hier -Link bitte klicken-


Badevergnügen an der Pielach und in den Freibädern.Vom Flussbad bis zur Wasserrutsche, von sehr idyllisch bis zu ganz schön viel los: Badetipps im Pielachtal: -Link bitte klicken-


Pielach-Klause: Mit der Klause wurde die Pielach gestaut und sodann das Holz geschwemmt. Ursprünglich „transportierte“ man das Holz bis zur Donau; in den letzten Jahren nur mehr bis zum Bahnhof Schwarzenbach. 1918 war mit dem Holz flößen Schluss. Nur zu Fuß erreichbar: 2,5 km.

Mehr dazu auf der Homepage der Gemeinde Schwarzenbach an der Pielach -Link bitte klicken-


DER "natürliche" Erholungsgenuss: schwimmen, radeln, wandern... in und um den Pielachfluss!


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